Adolf Abel

受賞:
騎士鉄十字章 #1
受賞日:
23. September 1943
軍種:
所属:
I./Grenadier-Regiments 364
階級:
Major

* 18. Oktober 1914, Gerdt bei Baerl am Rhein
+ 28. August 1944, Ostfront

Adolf Abel trat am 15. Juni 1934 als Fahnenjunker in die 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 2 ein. Am 1. Oktober 1934 zum Gefreiten befördert, wurde er in die 6. Kompanie seines Regiments versetzt, am 1. Dezember kam er in die 12. Kompanie. Am 14. Januar 1934 wurde er an die Infanterieschule Dresden kommandiert, am 1. Juni 1935 kehrte er als Fähnrich zu seinem Regiment zurück. Am 25. Oktober 1935 zum Oberfähnrich befördert, wurde er am 13. Februar 1936 in das Infanterie-Regiment 23 versetzt und hier am 20. April 1936 zum Leutnant befördert. Im Februar und März 1938 besuchte er einen Zugführer-Lehrgang für Panzerabwehreinheiten und wurde am 26. August 1939 als Oberleutnant in die Infanterie-Panzerabwehr-Ersatz-Kompanie 206 versetzt. Am 1. September 1939 wurde er Chef der 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 23. Zwei Monate später übernahm er die 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 206 und am 28. Dezember 1939 die 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 364. Nach dem Polen- und Frankreichfeldzug nahm er ab Juni 1941 am Rußlandfeldzug teil und wurde am 13. August 1941 verwundet. Wieder bei der Truppe, wurde er am 5. November 1941 erneut verwundet. Am 7. November 1941 wurde er Regimentsadjutant im Infanterie-Regiment 371. Am 18. Januar 1942 zum Hauptmann befördert, übernahm er am 23. Januar die Führung des I. Bataillons. Während der schweren Abwehrkämpfe um Charkow zeichnete sich Major Abel besonders aus. Am 2. September 1943 gelang es ihm, bei den Kämpfen um Goluboff eine entstandene Frontlücke mit seinen Männern zu schließen, wobei er zum sechsten mal verwundet wurde. Hierfür wurde er am 23. September 1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Ab dem 7. März 1942 führte er dann das III. Bataillon. Am 13. Dezember 1942 wurde er mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet, am 15. Februar 1943 zum Major befördert und am 11. Dezember 1943 mit Wirkung zum 2. September 1943 mit der Führung des Grenadier-Regiments 364 bis zur Wiederherstellung der Gesundheit des Regimentskommandeurs beauftragt. Anschließend wurde er in die Führerreserve versetzt und am 29. Februar 1944 mit der Führung des Grenadier-Regiments 571 beauftragt. Bevor Abel jedoch bei der 302. Infanterie-Division eintraf, war das Regiment bereits aufgelöst worden. Abel wurde daher Führer des Grenadier-Regiments 570. Am 20. Juni 1944 zum Oberstleutnant befördert, wurde er Kommandeur des Regiments. Abel, Adolf Wilhelm, fiel in den Vormittagsstunden des 28. August 1944 ca. 20 km westlich von Gura-Galbina, als er bei der Explosion einer geballten Ladung an einem russischen Fahrzeug selbst ums Leben kam.