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Adolf Abel

受賞:
騎士鉄十字章 #1
受賞日:
23. September 1943
軍種:
所属:
I./Grenadier-Regiments 364
階級:
Major

* 18. Oktober 1914, Gerdt bei Baerl am Rhein
+ 28. August 1944, Ostfront

Adolf Abel trat am 15. Juni 1934 als Fahnenjunker in die 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 2 ein. Am 1. Oktober 1934 zum Gefreiten befördert, wurde er in die 6. Kompanie seines Regiments versetzt, am 1. Dezember kam er in die 12. Kompanie. Am 14. Januar 1934 wurde er an die Infanterieschule Dresden kommandiert, am 1. Juni 1935 kehrte er als Fähnrich zu seinem Regiment zurück. Am 25. Oktober 1935 zum Oberfähnrich befördert, wurde er am 13. Februar 1936 in das Infanterie-Regiment 23 versetzt und hier am 20. April 1936 zum Leutnant befördert. Im Februar und März 1938 besuchte er einen Zugführer-Lehrgang für Panzerabwehreinheiten und wurde am 26. August 1939 als Oberleutnant in die Infanterie-Panzerabwehr-Ersatz-Kompanie 206 versetzt. Am 1. September 1939 wurde er Chef der 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 23. Zwei Monate später übernahm er die 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 206 und am 28. Dezember 1939 die 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 364. Nach dem Polen- und Frankreichfeldzug nahm er ab Juni 1941 am Rußlandfeldzug teil und wurde am 13. August 1941 verwundet. Wieder bei der Truppe, wurde er am 5. November 1941 erneut verwundet. Am 7. November 1941 wurde er Regimentsadjutant im Infanterie-Regiment 371. Am 18. Januar 1942 zum Hauptmann befördert, übernahm er am 23. Januar die Führung des I. Bataillons. Während der schweren Abwehrkämpfe um Charkow zeichnete sich Major Abel besonders aus. Am 2. September 1943 gelang es ihm, bei den Kämpfen um Goluboff eine entstandene Frontlücke mit seinen Männern zu schließen, wobei er zum sechsten mal verwundet wurde. Hierfür wurde er am 23. September 1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Ab dem 7. März 1942 führte er dann das III. Bataillon. Am 13. Dezember 1942 wurde er mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet, am 15. Februar 1943 zum Major befördert und am 11. Dezember 1943 mit Wirkung zum 2. September 1943 mit der Führung des Grenadier-Regiments 364 bis zur Wiederherstellung der Gesundheit des Regimentskommandeurs beauftragt. Anschließend wurde er in die Führerreserve versetzt und am 29. Februar 1944 mit der Führung des Grenadier-Regiments 571 beauftragt. Bevor Abel jedoch bei der 302. Infanterie-Division eintraf, war das Regiment bereits aufgelöst worden. Abel wurde daher Führer des Grenadier-Regiments 570. Am 20. Juni 1944 zum Oberstleutnant befördert, wurde er Kommandeur des Regiments. Abel, Adolf Wilhelm, fiel in den Vormittagsstunden des 28. August 1944 ca. 20 km westlich von Gura-Galbina, als er bei der Explosion einer geballten Ladung an einem russischen Fahrzeug selbst ums Leben kam.

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Josef Abel

受賞:
騎士鉄十字章 #2
受賞日:
23. November 1941
軍種:
所属:
7./Infanterie-Regiments 217
階級:
Oberfeldwebel

* 3. Januar 1914, Bad Kissingen
† 1. Dezember 1984, Donauwörth

Josef Abel leistete vom 16. Oktober 1936 bis zum 26. Oktober 1938 seinen Wehrdienst in der 10. Kompanie des Infanterie-Regiments 63 ab. Nach Abschluß seines Wehrdienstes war er Waffen-Unteroffizier. Am 26. August 1939 wurde er wieder eingezogen und Gruppenführer in der 1. Kompanie des Infanterie-Regiments 217. Nach dem Polen- und Westfeldzug wurde er am 1. Mai 1941 zum Oberfeldwebel befördert und bei Beginn des Rußlandfeldzuges Zugführer in der 7. Kompanie. Bei den Kämpfen bei Staro-Shiwotow zeichnete er sich als Zugführer besonders aus und wurde am 23. November 1941 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 14. Juli 1943 wurde er zum Fahnenjunker befördert und zwei Tage später in die 2. Stammkompanie des Grenadier-Ersatz-Bataillons 217 versetzt. Am 24. November 1943 wurde er an die Kriegsschule Wiener Neustadt versetzt und am 20. April 1944 zum Leutnant befördert. Am 8. Februar 1945 kam er an die Schule II für Fahnenjunker der Infanterie in Wiener-Neustadt. Am 27. April 1945 geriet er in russische Gefangenschaft, aus der ihm die Flucht gelang. Bei Salzburg wurde er von den Amerikanern aufgegriffen und Ende September 1945 aus der Gefangenschaft entlassen.

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Arnulf Abele

受賞:
騎士鉄十字章 #3
受賞日:
12. Februar 1944
軍種:
所属:
I./Reichgren.Regt. 134
階級:
Hauptmann

* 8. November 1914, Nürnberg
† 2. Juli 2000, Hopferau / Füssen

Arnulf Abele trat am 1. April 1935 als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment 21 ein. Von Januar bis November 1936 besuchte er die Kriegsschule Potsdam und anschließend bis zum 1. März 1937 die Infanterie-Schule Döberitz. Am 20. April 1937 zum Leutnant befördert, wurde er am 1. April 1937 Zugführer und Kompanie-Offizier im I. Bataillon des Infanterie-Regiments 21. Am 1. August 1937 wurde er Zugführer und anschließend Bataillons-Adjutant im Infanterie-Regiment 118. Am 1. Oktober 1938 wurde er Ordonnanz-Offizier im Generalkommando Grenztruppen Saarpfalz, dem späteren XXIV. Armeekorps. Am 1. August 1939 zum Oberleutnant befördert, wurde er am 1. Januar 1940 Kompaniechef im Grenz-Infanterie-Regiment 127. Am 1. Februar 1941 übernahm er eine Kompanie im Infanterie-Regiment 208, wo er am 20. April 1942 zum Hauptmann befördert wurde. Am 30. September 1942 wurde er dann Kompaniechef im Gebirgsjäger-Regiment 218. Am 17. Februar 1943 übernahm er das I. Bataillon des Grenadier-Regiments 134. Am 12. Februar 1944 wurde ihm als Hauptmann im I. Bataillon des Reichsgrenadier-Regiments 134 das Ritterkreuz verliehen. Hauptmann Abele hatte unter schwersten Umständen den Colle Abate mit seinem Bataillon genommen und die Stellung gegen eine angreifende französische Division gehalten. Am 26. September 1944 geriet er südwestlich von Castell des Rio bei Monte Funo in amerikanische Gefangenschaft, aus der er am 30. März 1946 entlassen wurde.
Am 16. Dezember 1955 trat er als Major in die Bundeswehr ein, wurde am 23. Januar 1956 Kommandeur des Pionierstabes VI München und am 5. September 1957 zum Oberstleutnant befördert. Am 16. November 1961 wurde er Hilfsreferent im Führungsstab Heer und am 1. Juli 1964 Referent in diesem Führungsstab. Am 23. Dezember 1964 zum Oberst befördert, wurde er am 31. März 1973 in den Ruhestand versetzt.

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Erich Abraham

受賞:
騎士鉄十字章 #4
受賞日:
13. November 1942
軍種:
所属:
Infanterie Regiment 230
階級:
Oberst

* 27. März 1895, Marienburg
† 7. März 1971, Wiesbaden

Erich Abraham trat am 4. August 1914 als Kriegsfreiwilliger in die Armee ein. Am 11. Juli 1915 wurde er beim Infanterie-Regiment Nr. 341 zum Leutnant der Reserve ernannt. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm beide Eisernen Kreuze verliehen. Als er am 20. Mai 1920 verabschiedet wurde, war Erich Abraham Oberleutnant. Er trat der Polizei bei und wurde Leutnant der Sicherheits-Polizei. Später kam er zur Landespolizei. Am 15. Oktober 1935 wurde er als Major in das Heer übernommen. Dabei kam er anfangs als Kompaniechef zum Infanterie-Regiment 18. Am 6. Oktober 1936 wurde er dann als Kompaniechef in das Infanterie-Regiment 105 versetzt. Anfang 1937 wurde er dann zum Kommandeur des I. Bataillons vom Infanterie-Regiment 105 ernannt. Als solcher wurde er zum 1. Oktober 1938 zum Oberstleutnant befördert. Bei der Mobilmachung für den 2. Weltkrieg im Sommer 1939 bezog er mit seinem Bataillon Stellungen im Westen. Am 21. November 1939 wurde er dann zum Kommandeur des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 266 ernannt. Am 1. April 1940 wurde er zum Kommandeur vom Infanterie-Regiment 230 ernannt. Er führte das Regiment dann in den Westfeldzug. Dabei wurden ihm beide Spangen zu seinen Eisernen Kreuzen verliehen. Im Frühjahr 1941 verlegte er mit seinem Regiment auf den Balkan. Zum Sommerbeginn 1941 führte er das Regiment im Ostfeldzug beim Angriff auf Südrussland. Dort wurde er dann bald zum Oberst befördert. Am 7. März 1942 wurde ihm das Deutsches Kreuz in Gold verliehen. Am 31. März 1942 gab er sein Kommando ab und wurde in die Führerreserve versetzt. Am 6. Juni 1942 übernahm er wieder das Kommando über sein Infanterie-Regiment 230. Er führte das Regiment auch noch bei der Umbenennung zum Füsilier-Regiment 230. Wenige Tage später gab er sein Kommando ab und wurde erneut in die Führerreserve versetzt. Für die Leistungen des Regiments im Nordriegel von Stalingrad wurde ihm am 13. November 1942 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und gleichzeitig das Infanterie-Sturmabzeichen in Silber verliehen. Mitte Januar 1943 wurde er dann zum Kommandeur der Schule II für Offiziersanwärter der Infanterie in Wiener Neustadt ernannt. Vom 22. Februar 1943 bis zum 20. März 1943 besuchte er dann den 2. Divisionsführerlehrgang in Berlin. Am 1. April 1943 übernahm er die Führung über die 76. Infanterie-Division. Dabei wurde er dann im Frühjahr 1943 zum Generalmajor befördert. Als solcher wurde er dann auch zum Kommandeur der 76. Infanterie-Division ernannt. Im Frühjahr 1944 wurde er zum Generalleutnant befördert. Am 26. Juni 1944 erhielt er das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Unter seiner Führung war es der Division gelungen, einen Brückenkopf über die Latka nordwestlich von Odessa zu bilden und für die sich von Osten her durch die russischen Verbände durchschlagenden deutschen Truppen offen zu halten. Am 1. August 1944 wurde er mit der Führung des VI. rumänischen Armeekorps beauftragt, anschließend führte er ab dem 21. August 1944 den Korpsstab Abraham. Drei Tage später wurde er zum Lehrgang für Kommandierende Generale nach Hirschberg kommandiert, um im September 1944 die Führung der Gruppe Abraham (76. Infanterie-Division, 2. ungar. Ersatz-Division) zu übernehmen. Am 27. September 1944 wurde er erneut zum Kommandeur der 76. Infanterie-Division, bis er am 11. Oktober 1944 erneut die Führung über die Gruppe Abraham (diesmal 76. Infanterie-Division, ungar. 12. Res-Div. und ungar. Kommandant Großwardein) übernahm. Am 21. Oktober 1944 wurde er dann erneut in die Führer-Reserve versetzt. Am 13. Dezember 1944 wurde er mit der stellvertretenden Führung des LXIII. Armeekorps beauftragt. Nach wenigen Tagen wurde ihm die Führung des LXIII. Armeekorps übertragen. Mit seiner Beförderung zum General der Infanterie zum 1. März 1945 wurde er zum Kommandierenden General vom LXIII. Armeekorps ernannt. Bei Kriegsende geriet Abraham in alliierte Gefangenschaft, aus der er am 17. August 1947 entlassen wurde.

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Erich Max Robert Abraham

受賞:
騎士鉄十字章 #5
受賞日:
20. Januar 1944
軍種:
所属:
2./Pz.G.R. 13
階級:
Leutnant

* 16. November 1921, Krappitz / Schlesien
† 8. Dezember 1943, Wjassowice (gefallen)

Erich Abraham trat am 15. März 1941 in das Infanterie-Ersatz-Bataillon 7 ein. Am 22. Januar 1942 wurde er in die 2. Kompanie des Schützen-Regiments 13 versetzt. Am gleichen Tag wurde er zum Gefreiten befördert. Am 26. September 1942 folgte die Beförderung zum Leutnant der Reserve. Am 27. Februar 1943 kam er in die 6. Kompanie des Panzergrenadier-Regiments 14. Am 8. Dezember 1943 wehrte Leutnant Abraham westlich von Retschiza mit nur 40 Mann dreieinhalb Stunden lang mehrere russische Angriffe ab, obwohl seine Einheit nach hinten abgeschnitten war. Erst nach dieser Zeit durchbrach er mit seinen Männern und allen Verwundeten den Einschließungsring der Russen und erreichte wieder sein Bataillon. Hier wurde er von einer Kugel tödlich getroffen. Posthum wurde ihm am 20. Januar 1944 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen, am 10. Februar 1944 wurde er zum Oberleutnant der Reserve befördert.

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Herbert Abratis

受賞:
騎士鉄十字章 #7
受賞日:
24. Oktober 1944
軍種:
所属:
II./Fallsch.J.R. 1
階級:
Hauptmann

* 21. März 1918, Bebenten (Kreis Sensburg)
† März 1945, südlich Stettin (gefallen)

Hauptmann Herbert Abratis wurde am 24. Oktober 1944 als Führer des II. Bataillons vom Fallschirmjäger-Regiment 1 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Diese wurde ihm für die Leistungen bei der Verteidigung von Monte Cassino verliehen. Am 1. Januar 1945 wurde er zum Major befördert und zum Bataillonskommandeur ernannt. Im Februar 1945 wurde er mit der Führung vom Fallschirmjäger-Regiment 27 beauftragt. An der Spitze des Regiments ist er dann im März 1945 in den Kämpfen im Oderbruch gefallen.

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Paul Adam

受賞:
騎士鉄十字章 #8
受賞日:
18. April 1943
軍種:
所属:
GR 158
階級:
Major d.Res.

* 23. März 1892, St. Arnual / Saarbrücken
† 1. Dezember 1969, DDR

Paul Adam nahm am Ersten Weltkrieg teil und wurde anschließend Reserveoffizier. Am 1. Juli 1936 wurde er als Oberleutnant der Reserve dem Artillerie-Regiment 45 zugeteilt. Am 31. März 1937 wurde er dem Artillerie-Regiment 36 zugeteilt. Bei der Mobilmachung wurde er als Hauptmann der Reserve zur 5. Batterie des Artillerie-Regiments 36 einberufen. Am 13. Mai 1940 wurde er in den Stab der II. Abteilung versetzt. Am 14. Mai 1941 zum Major der Reserve befördert, wurde er am 18. August 1942 Führer des Grenadier-Regiments 158. Bei den schweren Abwehrkämpfen ostwärts von Kursk zeichnete er sich mit seinem Bataillon am 7. Februar 1943 besonders aus, wofür ihm am 18. April 1943 das Ritterkreuz verliehen wurde. Am 1. Mai 1943 wurde er Kommandeur des Artillerie-Regiments 132, am 7. August 1943 folgte die Beförderung zum Oberstleutnant der Reserve. Am 1. Januar 1944 wurde er zur Generalstabsausbildung kommandiert und anschließend Ia der 302. Infanterie-Division. Am 10. März 1944 wurde er zum Oberst i.G. befördert. Am 28. Oktober 1944 geriet er in russische Gefangenschaft. Er wurde zu 25 Jahren Straflager verurteilt und 1953 entlassen.

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Albrecht Achilles

受賞:
騎士鉄十字章 #9
受賞日:
16. Januar 1943
軍種:
所属:
U 161
階級:
Kptlt.

* 25. Januar 1914, Karlsruhe
+ 27. September 1943, Südatlantik (gef.)

Albrecht Achilles trat im April 1934 in die Kriegsmarine ein und wurde am 1. Juli 1935 zum Fähnrich zur See befördert. Nach einer Ausbildung auf der Schleswig-Holstein und dem Schlachtschiff »Gneisenau« wurde er auf die Marine-Schule Mürwik kommandiert. Am 1. April 1937 zum Leutnant befördert, wurde er im April 1940 zur U-Boot-Waffe versetzt. Nach seiner Grundausbildung absolvierte Albrecht Achilles als I. WO drei Feindfahrten auf U 66 unter Korvettenkapitän Richard Zapp. Am 1. September 1941 zum Kapitänleutnant befördert, wurde Albrecht Achilles am 30. November 1941 zum Kommandantenlehrgang zur 24. U-Flottille nach Memel kommandiert. Am 21. Dezember 1941 wurde er dann zur 2. U-Flottille versetzt und hier am 1. Januar 1942 Kommandant von U-161. Mit diesem Boot absolvierte er vom 3. bis 15. seine erste Feindfahrt, ohne dabei einen Erfolg zu erzielen. Die zweite Feindfahrt fuhr er vom 24. Januar bis 2. April 1942. Auf dieser Fahrt in die Karibik konnte Achilles fünf Schiffe mit 28.033 brt versenken und vier Schiffe mit 30.511 brt beschädigen. Für diesen Erfolg wurde er am 12. März 1942 im Wehrmachtsbericht ernannt. Auf der dritten Feindfahrt vom 28. April bis 7. August 1942 in der Karibik und vor der brasilianischen Küste konnte Achilles erneut drei Schiffe mit 9.951 brt versenken. Seine vierte Feindfahrt fuhr Achilles vom 19. September 1942 - 9. Januar 1943. Vor der afrikanischen Westküste und vor Südamerika konnten drei Schiffe mit 16.284 brt versenkt sowie ein Schiff mit 5.161 brt und den Kreuzer Phoebe mit 5.450 brt beschädigen. Für diesen Erfolg wurde er am 16. Januar 1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Die 5. Feindfahrt führte an die US-Ostküste und an die Küste Kanadas und dauerte vom 13. März - 7. Juni 1943. Auf dieser Fahrt wurde nur ein Segler mit 255 brt versenkt. Seine sechste und letzte Feindfahrt mit U 161 fuhr Achilles vom 8. August - 27. September 1943. Auf dieser Fahrt wurden drei Schiffe mit 10.770 brt versenkt. Am 27. September 1943 wurde U 161 im Südatlantik vor der brasilianischen Küste bei Bahia durch eine P-2 der US-Navy mit der gesamten Besatzung versenkt.
Insgesamt hatte Albrecht Achilles 15 Schiffe mit 65.293 brt versenkt und sechs Schiffe mit 41.122 brt beschädigt.

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Helmut Adam

受賞:
騎士鉄十字章 #11
受賞日:
21. November 1941
軍種:
所属:
3./SttGesch.Abt. 192
階級:
Oberleutnant

* 1. Oktober 1916, Bobersberg
† 1. Dezember 1942, Rshew (gefallen)

Helmut Adam trat am 1. April 1937 als Offiziersanwärter in die Wehrmacht ein und kam zu einem Artillerie-Regiment. Nach seiner Grundausbildung besuchte er die Kriegsschule. Am 1. Januar 1938 zum Leutnant befördert, kam er am 26. August 1939 zur schweren Artillerie-Abteilung (mot) 430, mit der er den Frankreichfeldzug miterlebte. Am 1. Juni 1940 zum Oberleutnant befördert, wurde er am 10. August 1940 Chef der Stabs-Batterie der Sturmgeschütz-Abteilung 184. Doch schon einen Monat später wurde er zur Sturmgeschütz-Abteilung 192 versetzt und dort Batterie-Offizier. Am 21. Oktober 1941 gelang es Oberleutnant Adam mit seinen Sturmgeschützen, bei Wysokinitschi einen Flußübergang zu erobern. Wenige Wochen später gelang es ihm mit seinen vier Sturmgeschützen, 15 schwere russische Panzer zu vernichten. Hierfür wurde ihm am 21. November 1941 das Ritterkreuz verliehen. Am 12. Juli 1941 übernahm er die 3. Batterie und führte diese in den Kämpfen in Rußland bis nach Kaluga und kurz vor Moskau. Am 4. April 1942 wurde Adam zum Chef der 2. Batterie der Sturmgeschütz-Abteilung "Großdeutschland". Von Treuenbrietzen rückte die Einheit an die Ostfront ab, wo sie zuerst bei Woronesh und anschließend bei Rshew eingesetzt wurde. Am 27. Mai 1942 wurde Hauptmann Adam dann zum Führer der Sturmgeschütz-Abteilung "Großdeutschland" ernannt. Am 1. Dezember 1942 wurde er beim Kampf um die Brücke bei Bogorodizkoje tödlich verwundet.

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Wilhelm Adam

受賞:
騎士鉄十字章 #12
受賞日:
17. Dezember 1942
軍種:
所属:
AOK 6
階級:
Oberst

* 28. März 1893, Eichen / Kreis Hanau
† 25. Januar 1978, Dresden

Wilhelm Adam trat am 1. Oktober 1913 als Einjährig-Freiwilliger in die 5. Kompanie des 2. Nassauischen Infanterie-Regiment Nr. 88 ein. Am 8. August 1914 wurde zog er ins Feld, wo er am 16. September 1914 verwundet wurde. Er wurde in ein Lazarett in Düsseldorf eingeliefert und kam am 26. Oktober 1914 in das Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 88 versetzt. Im April und Mi 1915 wurde er auf einen Offiziers-Aspiranten-Kursus kommandiert. Am 14. Juni 1915 wurde er Zugführer im I. Rekruten-Depot des XVI. Armeekorps. Am 22. Mai 1915 wurde er zum Leutnant befördert. Am 5. Oktober 1915 wurde er Zugführer in der 5. Kompanie im Infanterie-Regiment 30. Am 6. Juli 1916 erkrankte er und mußte erneut in ein Lazarett. Am 25. Juli 1916 kam er in das I. Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiment 88 und absolvierte einen MG-Kursus in Döberitz. Am 28. Oktober 1918 wurde er Führer der Feld-MG-Kompanie 31. Am9. Januar 1919 wurde er Ordonnanz-Offizier in der 70. Landwehr-Infanterie-Brigade. Gleichzeitig wurde er beurlaubt und am 31. Januar 1919 aus dem Heeresdienst entlassen. Am 1. November 1919 wurde er Oberfachschullehrer an der Heeresfachschule II. Am 1. Juli 1934 trat er wieder in das Heer ein und kam zur 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 15. Von Juli bis September 1934 absolvierte er einen Lehrgang beim Ausbildungsstab der Infanterie in Döberitz. Am 16. Juni 1934 zum Hauptmann befördert, wurde er am 15. Oktober 1935 Chef der 7. Kompanie im Infanterie-Regiment 36. Am 6. Oktober 1936 übernahm er die 7. Kompanie des Infanterie-Regiments 105. Am 12. Oktober 1937 wurde er Lehrer an der Kriegsschule in Dresden und am 31. Dezember 1937 zum Major befördert. Am 26. August 1939 wurde er bei der Mobilmachung in die Führerreserve des OKH versetzt und am 25. September 1939 Adjutant beim XXIII. Armeekorps. Am 14. Februar 1941 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Am 24. November 1941 wurde Wilhelm Adam zum 1. Adjutant der 6. Armee ernannt. Am 15. Februar 1942 wurde er als solcher zum Oberst befördert. Oberst Adam baute am 22. November 1942 als Kampfgruppenführer eine Verteidigung am Tschir auf, nachdem die russischen Verbände die deutschen Linien durchbrochen hatten. Hierfür wurde er am 17. Dezember 1942 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Am 31. Januar 1943 geriet er in Stalingrad in sowjetische Gefangenschaft.

Nach dem Krieg wirkte er in der DDR beim Aufbau der Kasernierten Volkspolizei mit.

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Felix Adamowitsch

受賞:
騎士鉄十字章 #13
受賞日:
20. Oktober 1944
軍種:
所属:
3./St.Gesch.Brig. 904
階級:
Hauptmann

* 20. November 1919, Salzburg

Felix Emanuel Adamowitsch trat am 2. Dezember 1938 in die Wehrmacht ein und kam zum Artillerie-Regiment 41 nach Ulm. Nach seiner Beförderung zum Leutnant am 1. April 1940 wurde Adamowitsch am 17. Oktober 1940 zum Artillerie-Lehr-Regiment nach Jüterbog versetzt. Hier wurde er der neu aufgestellten Sturmgeschütz-Abteilung 185 zugeteilt, mit der er das erste Kriegsjahr im Osten erlebte. Am 1. April 1942 zum Oberleutnant befördert, wurde er am 10. Oktober 1942 in die Sturmgeschütz-Abteilung 904 versetzt. Am 1. Februar 1944 zum Hauptmann befördert, wurde er am 10. Juli 1944 Chef der 1. Batterie der Sturmgeschütz-Brigade 904. Vom 10. bis zum 13. September 1944 gelang es ihm mit seiner Batterie, 6 russische Panzerangriffe zurückzuschlagen. Dabei wurden durch sein Sturmgeschütz 20 Feindpanzer abgeschossen. Anschließend gelang es der 129. Infanterie-Division mit der Hilfe der Sturmgeschütz-Brigade 904, einer drohenden Einschließung zu entkommen. Dafür erhielt Adamowitsch am 20. Oktober 1944 das Ritterkreuz verliehen. Am 1. Januar 1945 wurde er in die Führer-Reserve versetzt, um verschiedene Lehrgänge zu absolvieren.

Nach dem Krieg trat Adamowitsch in die neugegründete Bundeswehr ein. Als Oberst war er zuletzt Kommandeur des VBK 54 in Tübingen.

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Miervaldis Adamsons

受賞:
騎士鉄十字章 #14
受賞日:
25. Januar 1945
軍種:
所属:
6./Waffen-Gren.Rgt. 44 d. SS
階級:
Untersturmführer

* 29. Juni 1910, Poltawa / Rußland
+ 23. August 1946, bei Murmansk

Miervaldis Adamsons war Offizier in der lettischen Attaché-Abteilung in Helsinki und Stockholm und trat am 10. November 1941 als Freiwilliger in die 2. SS-Infanterie-Brigade ein. Am 4. September 1943 kam er zur lettischen SS-Freiwilligen-Brigade. Am 6. Mai 1944 zum Legions-Untersturmführer befördert, wurde er am gleichen Tag Chef der 9. Kompanie im Waffen-Grenadier-Regiment 44. Am 30. August 1944 folgte die Beförderung zum Waffen-Hauptsturmführer. Am 1. Januar 1945 wurde er Chef der 6. Kompanie seines Regiments. In der letzten Phase der 3. Kurlandschlacht vom 28. bis 31. Dezember 1944 verteidigte er mit seiner 6. Kompanie den Stützpunkt Vanagi, 12 km nordwestlich von Doblen. In diesen drei Tagen wechselte der Stützpunkt siebzehnmal den Besitzer. In der Nacht zum 1. Januar 1945 konnte der Stützpunkt endgültig genommen werden. Für diese Tat wurde er am 25. Januar 1945 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Bei Kriegsende geriet er, im Lazarett in Libau liegend, in russische Gefangenschaft. 1946 starb er in den Nickelgruben bei Murmansk in russischer Gefangenschaft.

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Horst Ademeit

受賞:
騎士鉄十字章 #15
受賞日:
1. Mai 1943
軍種:
所属:
I./JG 54
階級:
Leutnant

* 8. Februar 1912, Breslau
† 7. August 1944, Dünaburg (verm.)

Als Student an der Albertus-Universität Königsberg wurde Ademeit 1932 Mitglied des Corps Masovia. Später studierte er Chemie an der TH Berlin und der TH Braunschweig. Als Dipl.-Ing. erhielt er noch in Friedenszeiten eine Pilotenausbildung als Reservist. Im Frühjahr 1940 wurde er als Unteroffizier zur 3. Staffel des Jagdgeschwaders 54 kommandiert. Am 18. September 1940 gelang ihm sein erster Luftsieg während der Luftschlacht um England. Kurz nach seinem Luftsieg wurde er selbst abgeschossen und landete im Kanal, wo ihn ein Seenotflugzeug rettete. Am 4. Oktober 1940 gelang ihm sein zweiter Luftsieg, eine Aufklärungs-Spitfire. Im Juni 1941 verlegte das Geschwader nach Rußland. Dort führte Ademeit mehrere Tieffliegerangriffe durch und konnte weitere Luftsiege erringen. Inzwischen zum Feldwebel befördert und zur 1. Staffel versetzt, konnte er am 24. September 1941 seinen 10. Luftsieg erringen. Er wurde zum Leutnant befördert und errang am 7. März 1942 seinen 40. Luftsieg. An diesem Tag übernahm er die 6. Staffel des Geschwaders. Am 16. April 1943 wurde ihm das Ritterkreuz verliehen. Am 15. Januar 1944 gelang ihm sein 100. Luftsieg. Am 18. Januar 1944 wurde er Gruppenkommandeur der I. Gruppe. Am 2. März 1944 wurde ihm das Eichenlaub verliehen. Anfang August 1944 wurde Ademeit Kommodore des Jagdgeschwaders 54. Er hatte es in diesem Geschwader vom Unteroffizier bis zum Kommodore gebracht. Am 7. August 1944 kehrte Ademeit nach einem Luftkampf über Dünaburg nicht zurück. An diesem Tag hatte er seinen 166. Luftsieg errungen.

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Walter Adolph

受賞:
騎士鉄十字章 #16
受賞日:
13. November 1940
軍種:
所属:
II./JG 26
階級:
Hauptmann

* 11. Juni 1913, Fontanelle/Rumänien
† 18. September 1941, Blankenberge/Belgien (gefallen)

Walter Adolph nahm als Leutnant in der "Legion Condor" am Spanienkrieg vom Herbst 1937 bis zum Frühjahr1938. Am 30. September 1937 errang er in Spanien einen Luftsieg. Anfang 1939 wurde er Staffelkapitän der 2. Staffel des Jagdgeschwaders 1. Nach dem Polenfeldzug wurde das Geschwader nach Deutschland verlegt. Über Osnabrück konnte Adolph am 1. Oktober 1939 eine britische »Blenheim« abschießen. Während des Frankreichfeldzuges konnte er weitere fünf Luftsiege für sich verbuchen. Über Maastricht gelangen ihm dabei am 12. Mai 1940 drei Luftsiege in fünf Minuten. Am 4. Oktober 1940 wurde Adolph Gruppenkommandeur der II. Gruppe des Jagdgeschwaders 26. Zu diesem Zeitpunkt hatte er neun Luftsiege errungen. Am 13. November 1940 wurde ihm nach 15 Luftsiegen im Westen als Hauptmann das Ritterkreuz verliehen. Als erste Einheit sollte die II. Gruppe des Jagdgeschwaders 26 mit der neuen Fw 190 ausgestattet werden. Am 18. September 1941 startete Adolph mit seiner Fw 190 A-1 als Eskorte für mehrere Tanker von Ostend aus. Dabei kam es zu einem Luftkampf mit englischen Spitfires. Adolph wurde über Belgien abgeschossen.

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Friedrich Adriano

受賞:
騎士鉄十字章 #17
受賞日:
26. Dezember 1944
軍種:
所属:
Pz.J.Abt. 171
階級:
Hauptmann

* 29. November 1918

Es gab nicht mehr viel, was schwere amerikanische, britische oder sowjetische Panzer in den Kriegsjahren 1944/45 zu fürchten hatten. Die deutsche Luftwaffe war in die Defensive gedrängt, Panzer und Sturmgeschütze zwar teilweise noch in hohen Stückzahlen im Einsatz und erzielten große Erfolge, doch konnte auch ein „Tiger“ wenig gegen die Übermacht von zwanzig T-34 oder Sherman ausrichten. Oft blieben zur Abwehr von Panzerangriffen lediglich einige Pakgeschütze oder mutige Panzernahkampf-Trupps mit Tellerminen und Panzerfäusten. Die Hauptstütze im Abwehrkampf gegen feindliche Panzer blieben bis zuletzt die Panzerjagd-Abteilungen der Panzer-, Grenadier- und Infanteriedivisionen.

Am 29. November 1918 als Sohn eines bekannten Sägewerkbesitzers und ehemaligen Offiziers im italienischen Teil von Südtirol geboren, trat der in Kärnten aufgewachsene und hier im Musik-Konservatorium an der Geige ausgebildete junge Friedrich Adrario 1937 als Freiwilliger ins traditionsreiche Tiroler Landesschützen-Regiment ein. Hier zusammen mit dem späteren Ritterkreuzträger und Oberst des Bundesheeres Karl Ruef ausgebildet, wechselte Adrario 1938 in die deutsche Uniform und diente im Gebirgsjägerregiment 98 der 1. Gebirgsjägerdivision. Auch hier machte er mit vielen späteren Offizieren des 2. Bundesheeres Bekanntschaft. Während des Polenfeldzuges im September 1939 im Kampf gegen polnische Truppen bei Lemberg und Warschau zum Einsatz gekommen, entschloß sich der selbstsichere und standfeste Adrario 1940 zur Offiziersausbildung und erreichte als Fahnenjunker-Feldwebel die Infanterieschule Berlin-Döberitz. Taktische Kurse, Zugführer-Lehrgang, Prüfungen – im April 1940 erhielt der Südtiroler die Schulterstücke eines Leutnants und übernahm einen Zug in der 4. (Panzerjäger-)Kompanie des Radfahr-Bataillons 402. Diese leichten, hochmobilen Einheiten kamen meist als Teil der berittenen Aufklärungsabteilungen von Infanteriedivisionen zum Einsatz und waren besonders als „Ersatz“ von manchmal fehlenden motorisierten Einheiten von Wert. Während des bald anbrechenden Westfeldzuges bewährte sich Leutnant Adrario erstmals in der Führung und erhielt bereits das Eiserne Kreuz 2. Klasse.

Am 22. Juni 1941 führte der Österreicher dann seinen ersten von vielen Aufklärungstrupps auf russischen Boden. Acht Monate später hatte der Leutnant nicht nur eine Beinverwundung durch Splitter einer Tellermine, sondern auch Dutzende Gefechtseinsätze, seine erste Schlammperiode und den ersten russischen Winter überstanden. Ausgezeichnet mit Sturmabzeichen sowie EK I und im Frühjahr zum Oberleutnant befördert, übernahm Oberleutnant Adrario im April 1942 die 1. Kompanie des Bataillons. Inzwischen waren seine Radfahr-Aufklärer und Panzerjäger nicht mehr von normalen Jägern zu unterscheiden.

In den folgenden Angriffs- und Verteidigungskämpfen bewährten sich die Landser immer wieder aufs Neue. Im Mai für Abwehrerfolge am Wolchow mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet, trug der junge Kompaniekommandant inzwischen auch die Nahkampfspange in Bronze. Nachdem im Sommer eine erneute Verwundung in Form einer Splitterverwundung am Kopf überstanden war, führte der erfahrene Oberleutnant eine Ersatzabteilung in Bad Reichenhall, ehe es einen Lehrposten für Panzerabwehr- und Aufklärungs-Lehrgänge an der Infanterieschule Hohenfels zu besetzen galt.

Diese rückwärtige Verwendung bot die schon überfällige Gelegenheit, nach vielen Frontmonaten wieder Kraft zu sammeln.

Im Februar 1943, drei Monate später, wurde Friedrich Adrario - von seinen Freunden einfach Fritz gerufen - an die Spitze der 1. Kompanie der mot. Aufklärungsabteilung 113 gestellt und erneut nach Rußland verfrachtet. Bei einem der ersten Einsätze zum dritten Mal verwundet, fand er sich jedoch schon bald im ruhigen Paris wieder. Dem Abteilungsführer-Lehrgang an der Panzertruppenschule folgte im Juli 1944 als Hauptmann die Ernennung zum Kommandeur der Panzerjägerabteilung 200 der 21. Panzerdivision.

Diese tapfere Division stand seit wenigen Wochen im harten Einsatz gegen Briten und Amerikaner an der Invasionsfront und leistete um Caen zähen Widerstand. Während den wochenlangen Abwehrschlachten an der Seite der SS-Division „Hitlerjugend“ unter Schwerterträger Kurt Meyer und berühmten Einheiten wie dem Panzerregiment der SS-„Leibstandarte“ traten Adrarios Panzerjäger tagtäglich gegen einen weit überlegenen Gegner an. Ähnlich massiv wie er es aus Rußland gewohnt war, traten die angreifenden Briten stets unter Artillerie- und Fliegerunterstützung zum Angriff an und rückten dabei oft mit ganzen Panzerregimentern gegen Caen vor. Zusammen mit Sturmgeschützen von Nachbardivisionen und Nahkampftrupps der Infanterie waren es besonders die Jagdpanzer vom Typ III und IV sowie die gefürchteten 8,8-cm-(Flak)-Geschütze der Panzerjägerabteilung 200, die unzählige dieser Angriffe abwehrten. Als die „Abteilung Adrario“ im Juli und August 1944 mindestens 116 Feindpanzer sowie einige Pak und sonstige Fahrzeuge vor Caen vernichtet hatte, erhielt ihr Kommandeur das Ritterkreuz verliehen und wurde namentlich im Wehrmachtsbericht genannt! Obendrein überschritt der Österreicher auch noch die Zähler-Grenze zur Nahkampfspange in Silber.

Noch im August – einige der Erfolge, welche zum Ritterkreuz führten, fielen in diese Zeit – wurde Hauptmann Adrario in die 272. Volksgrenadierdivision versetzt und mit der Führung der Panzerjäger betraut. Die nächsten Monate, teilweise unter dem Kommando des Eichenlaubträgers Generalmajor Schack, erlebte Adrario die Rückzugsschlachten Richtung Nordosten und die folgenden Gefechte an der deutschen Grenze. Wenige Wochen vor Kriegsende geriet der Ritterkreuzträger verwundet in amerikanische Gefangenschaft, nachdem ihm Geschosse die rechte Hand sowie den rechten Unterschenkel durchschlagen hatten.

Der Offizier in dritter Generation, nunmehr schon selbst Familienvater, wurde noch 1945 aus dem Gefangenlager entlassen und arbeitete fortan im wieder aufzubauenden Holzgeschäft der Familie.

1954, drei Jahre nach Gründung der B-Gendarmerie, als Rittmeister (Hauptmann) und Alpinausbilder dieser Truppe beigetreten, war dies die Vorstufe für Adrarios Übernahme ins neue Bundesheer.

1956 hier als Hauptmann anfangs Kompaniekommandant im Jägerbataillon 22, wechselte Adrario zwei Jahre später in den Arbeitsstab „Panzerjäger“ der neuen Panzertruppenschule und formte die erste Panzerjäger-Schulabteilung entscheidend mit. 1959 kurzzeitig Mitglied des Manöverstabes im Korpskommando I, absolvierte Major Adrario den Generalstabskurs und eine Dolmetscherprüfung, ehe er 1962 in den Stab der neuen 9. Panzergrenadierbrigade versetzt wurde. Ein Jahr darauf bereits Stabschef dieses Großverbandes und alsbald Oberstleutnant i.G. wurde der alte Panzerjäger 1967 schließlich als Hauptlehroffizier an die renommierte Landesverteidigungsakademie in Wien berufen und leitete die wichtigen Stabsoffizierskurse. Für den Fall einer Mobilmachung war der erfahrene Offizier und Organisator als Oberquartiermeister der gesamten Streitkräfte vorgesehen, was eine Versorgung von 150.000 Mann und 11.000 Kraftfahrzeugen bedeutet hätte!

1973 zum Brigadier befördert, übernahm Adrario nun die stellvertretende Leitung des Heeres-Materialamtes und trat 1983 als Generalmajor in den Ruhestand.

Der Träger des Goldenen Ehrenzeichens der Republik, des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Niederösterreich sowie des Tiroler-Adler-Ordens in Gold lebt heute in Wien.

Ritterkreuz am 26. Dezember 1944

Anmerkung des Autors: Für die Erlaubnis zur Akteneinsicht bin ich Hrn. Generalmajor i.R. Adrario sehr zu Dank verpflichtet.

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Egon Aghata

受賞:
騎士鉄十字章 #19
受賞日:
3. Februar 1945
軍種:
所属:
Luftgaukommando III Berlin
階級:
Oberleutnant d.Res.

* 20. Januar 1918, Berlin
† 2. Mai 1945, Berlin

Eigentlich war Egon Aghta zur Ingenieurausbildung im Feuerwerkerlehrgang 1939/41 an der Lichterfelder Heeresfeuerwerkerschule vorgesehen. Infolge des Kriegsausbruchs kam dieser Lehrgang aber nicht zustande. Statt dessen wurde Aghta zum 1. Kriegsfeuerwerkerlehrgang 1939/41 nach Lichterfelde einberufen. Im Jahre 1942 erlitt er dann als Oberfeuerwerker (Oberfeldwebel im Feuerwerkerdienst) beim Entschärfen eines englischen Blindgängers bei Oranienburg schwere Verletzungen an beiden Augen. Als Kriegsblinder mit dem goldenen Verwundetenabzeichen kehrte Oberfeuerwerker Aghta, nach längerem Lazarettaufenthalt, zur Heeresfeuerwerkerschule zurück. Der 25jährige Schwerstkriegsbeschädigte war jedoch nicht daran interessiert, sich als Frührentner in das Zivilleben zurückzuziehen, sondern versah weiter seinen gefährlichen Dienst als Feuerwerker und Bombenentschärfer. Leutnant (W) Egon Aghta diente weiter im Luftgau III (Berlin) als Führer eines Sprengkommandos. In dieser Eigenschaft erwarb er sich nach dem EK 2 und dem EK 1, am 19. Oktober 1944 auch das Deutsche Kreuz in Gold. Welche Leistungen dahinter standen, verrät ein Blick in die Verleihungsbedingungen der Luftwaffe: „Verleihung von Auszeichnungen für Verdienste bei Beseitigung feindlicher Fliegerabwurfmunition“, wonach 2000 Punkte für das Deutsche Kreuz in Gold erforderlich waren. Und es gab jeweils neun Punkte für das Sprengen von Bomben mit Langzeitzündern.

Nach weiterem unermüdlichem Einsatz folgte am 3. Februar 1945 die Beförderung zum Oberleutnant (W) und die Verleihung des Ritterkreuzes, am 12. März 1945 erhielt er mit der Beförderung zum Hauptmann (W) und der Verleihung des 778. Eichenlaubs weitere verdiente Anerkennung.

Das Kriegsende sollte Egon Aghta aber nicht mehr erleben, er fiel am 2. Mai 1945 zusammen mit anderen Angehörigen seines Sprengkommandos bei einem Schußwechsel mit sowjetischen Truppen in Berlin-Spandau.

Ritterkreuz (3. Februar 1945 ) Eichenlaub (12. März 1945)

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Heinrich-Wilhelm Ahnert

受賞:
騎士鉄十字章 #20
受賞日:
23. August 1942
軍種:
所属:
I./JG 53
階級:
Oberfeldwebel

* 29. April 1915, Altenburg
† 23. August 1942, Koptewo (gefallen)

Heinrich-Wilhelm Ahnert nahm als Aufklärungsflieger am Polen- und Frankreichfeldzug teil. Im Herbst 1941 wurde er zum Jagdflieger umgeschult und zur 3. Staffel des Jagdgeschwaders 52 versetzt. Bis Juni 1942 errang er 30 Luftsiege an der Ostfront. Am 9. Juli 1942 errang er seinen 50. Luftsieg, am 27. Juli 1942 wurde ihm das Deutsche Kreuz in Gold verliehen. Am 23. August 1942 wurde er bei einem Luftkampf über Koptewo abgeschossen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er 57 Luftsiege errungen. Posthum wurde er mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.

 

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Hinrich Ahrens

受賞:
騎士鉄十字章 #22
受賞日:
25. Juli 1943
軍種:
所属:
13./GR 1141
階級:
Unteroffizier

* 21. März 1921, Eickendorf

Hinrich Ahrens wurde nach seiner Lehre zum Müllergesellen 1940 zum RAD einberufen. Während seiner Arbeitsdienstzeit wurde er u.a. in Frankreich zum Bau von Flugplatzeinrichtungen eingesetzt. 1941 wurde er dann zur Wehrmacht einberufen und zur 5. Kompanie der Panzerjäger-Ersatz-Abteilung Hamburg kommandiert. Nach Abschluß seiner Grundausbildung wurde er zur 14. Kompanie des Infanterie-Regiments 301 kommandiert. Nach der Auflösung der 206. Infanterie-Division wurde er zur Panzerjäger-Kompanie des Grenadier-Regiment 1141 versetzt. Als Unteroffizier und Geschützführer eines Panzerabwehrgeschützes wurde ihm am 9. Januar 1945 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Nach seinem Urlaub, den er für das Ritterkreuz erhielt, wurde er der Ausbildungs-Kompanie 22 in Oldenburg zugeteilt. Dort geriet er am 28. April 1945 in belgische Gefangenschaft, aus der er am 14. September 1945 entlassen wurde.

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Hermann Alber

受賞:
騎士鉄十字章 #23
受賞日:
26. Dezember 1944
軍種:
所属:
9./SS-Pz.Gren.Regt. 20
階級:
SS-Sturmmann

* 12. November 1925, Neckargartach (Kreis Heilbronn)
† 2. August 1944, westlich Montchauvet, Frankreich (gefallen)
Hermann Alber wurde posthum am 26. Dezember 1944 als Sturmmann und Truppmelder bei der 9. Kompanie des SS-Panzergrenadier-Regiments 20 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.

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Egon Albrecht

受賞:
騎士鉄十字章 #28
受賞日:
1. März 1943
軍種:
所属:
9./ZG 79
階級:
Oberleutnant

* 19. Mai 1918, Brasilien
† 25. August 1944, St. Claude bei Creil (gefallen)
Egon Albrecht war 1940 Zerstörerpilot in der 6. Staffel des Zerstörergeschwaders 1, wo er die Me 110 flog. Am 26. Juni 1940 wurde er von die 6. Staffel zur 9. Staffel des Zerstörer-Geschwaders 76. Am 24. April 1941 wurde die Staffel zur 6./Schnellkampfgeschwader 210. Egon Albrecht flog über Rußland. Am 4. Januar 1942 wurde die Staffel wieder zur 6./Zerstörer-Geschwader 1. Albrecht wurde am 12. Juni 1942 Staffelkapitän der 1. Staffel. Am 25. Mai 1943 wurde ihm als Oberleutnant das Ritterkreuz verliehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er 15 Luftsiege errungen, 11 Flugzeuge am Boden vernichtet und über 400 Fahrzeuge sowie 8 Flak- und 12 Pak-Stellungen vernichtet. Als Hauptmann wurde er am 9. Oktober 1943 Gruppenkommandeur der II. Gruppe im Zerstörer-Geschwader 1. Im Oktober 1943 verlegte die Gruppe in den Westen nach Österreich, um gegen die von Italien aus anfliegenden amerikanischen Bomber eingesetzt zu werden. Im Juli 1944 wurde die Gruppe in Deutschland auf die Me 109 umgerüstet und zur III./Jagdgeschwader 76 umgewandelt. Mit dieser Gruppe wurde Albrecht über der Invasionsfront in der Normandie eingesetzt und am 25. August 1944 abgeschossen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er 25 Luftsiege errungen.

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Ernst Alex

受賞:
騎士鉄十字章 #35
受賞日:
1. August 1941
軍種:
所属:
1./St.Gesch.Abt. 243
階級:
Oberwachtmeister

* 1. März 1915, Seifersdorf
† 25. Oktober 1965, Kassel
Ernst Alex trat am 1. Oktober 1935 in die Wehrmacht ein und wurde der VI. Abteilung der Artillerie-Regiments 29 in Kassel zugeteilt. Am 1. Oktober 1938 wurde er zum Wachtmeister und am 1. Oktober 1940 zum Oberwachtmeister ernannt. Am 10. Mai 1941 wurde er in die neuaufgestellte Sturmgeschütz-Abteilung 243 versetzt. Als Geschützführer war Ernst Alex am 27. Juni 1941 der III./Gebirgsjäger-Regiment 99 unterstellt. Mit dieser Abteilung stieß er und ein zweites Sturmgeschütz durch den Wald nach Janow. Dabei schoß er mit seinem Geschütz 10 Feindpanzer ab. Damit wurde die Voraussetzung für einen schnellen Vorstoß der 1. Gebirgsjäger-Division auf Leberg geschaffen. Auf dem weiteren Vormarsch stieß Alex bei dem Bahnhof Kopysynac auf einen sowjetischen Panzerzug und zerstörte das 15-cm Geschütz dieses Zuges. Am 23. Juli 1941 erzwang er an der Spitze der 1. Gebirgs-Division bei Brazlaf den Übergang über den Bug. Dabei wurde er schwer verwundet. Für seine Leistungen wurde ihm am 1. August 1941 das Ritterkreuz verliehen. Erst am 8. Februar 1943 war er wieder verwendungsfähig. Nach kurzer Zeit bei der Führerreserve des OKH erhielt er eine Offiziersausbildung. Am 1. Juni 1943 wurde er zum Leutnant befördert. NAch verschiedenen Kommandos wurde er am 1. April 1945 zum Oberleutnant befördert. Wegen des Verlusts beider Beine wurde er aus der Wehrmacht entlassen.

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Heinz Allersmeier

受賞:
騎士鉄十字章 #36
受賞日:
9. Dezember 1944
軍種:
所属:
Felders.Btl. 181
階級:
Major d.Res.

24. März 1917, Chemnitz
† 23. März 2001, Miesbach
Heinz Allersmeier trat am 4. September 1939 dem Infanterie-Regiment 161 bei. Als Leutnant der Reserve zog er mit diesem Regiment in den Westfeldzug. Während des Rußlandfeldzuges wurde er zum Oberleutnant befördert und führte die Stabskompanie des Grenadier-Regiments 189. Er wurde Kommandeur des II. Bataillons des Grenadier-Regiments 189 und zum Hauptmann befördert. Am 31. Oktober 1944 folgte seine Beförderung zum Major. Als solcher wurde er zum Führer des Feldersatz-Bataillons 181 ernannt. In dieser Position wurde ihm während der Kämpfe in Kurland am 9. Dezember 1944 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Anschließend wurde er zum Kommandeur vom Grenadier-Regiment 189 ernannt. Bei Kriegsende war er Oberstleutnant.

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Karl Allmendinger

受賞:
騎士鉄十字章 #38
受賞日:
17. Juli 1941
軍種:
所属:
commander of the 5. Infanterie-Division
階級:
Generalmajor

* 3. Februar 1891, Abtsgemünd
† 2. Oktober 1965, Ellwangen
Karl Allmendinger trat am 1. Oktober 1910 als Fahnenjunker in die Württembergische Armee ein. Er kam dabei zum 4. Württembergisches Füsilier-Regiment "Kaiser Franz Josef von Österreich, König von Ungarn" Nr. 122. Am 27. Januar 1913 wurde er in diesem Regiment zum Leutnant befördert. Das Patent wurde dabei auf den 29. Januar 1911 datiert. Im Sommer 1914 zog er als Zugführer in der 11. Kompanie seines Regimentes in den 1. Weltkrieg. Bis zu seiner Verwundung bei Ypern war er Bataillonsadjutant. Nach der Genesung und Beförderung zum Oberleutnant kehrte er an die Front zurück. Er wurde in verschiedenen Positionen in seinem Regiment eingesetzt. Am 18. April 1916 wurde er zum Oberleutnant befördert. Bei Kriegsende war er Träger hoher Auszeichnungen, unter anderem auch beide Eisernen Kreuze. Zurück in der Heimat schloss er sich 1919 der Freiwilligenabteilung Haas an. Über diese Freiwilligenabteilung kommt er dann zum Reichsheer. Beim Übergangsheer im Frühjahr 1920 gehörte er dann zum Reichswehr-Schützen-Regiment 26. Bei der Bildung des 100.000 Mann-Heeres der Reichswehr kam er dann als Kompanieoffizier zum 13. (Württ.) Infanterie-Regiment. Am 1. Januar 1923 wurde er zum Hauptmann befördert. Am 1. Oktober 1923 wurde er dann in den Regimentsstab vom 18. Reiter-Regiment nach Stuttgart-Cannstatt versetzt. Von dort wurde er für das erste Jahr seiner Führergehilfenausbildung in den Stab der 5. Division der Reichswehr nach Stuttgart kommandiert. Am 1. Oktober 1924 wurde er dann für ein Jahr zum Stab des I. Bataillons vom 13. (Württ.) Infanterie-Regiment nach Stuttgart versetzt. Am 1. Oktober 1925 wurde er für das zweite Jahr seiner Führergehilfenausbildung in das Reichswehrministerium nach Berlin versetzt. Dort wurde er jetzt in der Heeres-Statistische-Abteilung (T 3) eingesetzt. Ab dem 1. Oktober 1926 gehörte er für ein Jahr zur 4. Eskadron vom 15. (Preuß.) Reiter-Regiment in Münster. Ab dem 1. Oktober 1927 wurde er für zwei Jahre als Referent in der Heeres-Statistische-Abteilung (T 3) eingesetzt. Dann wurde er ab dem 1. Oktober 1929 für drei Jahre als Chef der 5. Kompanie zum Infanterie-Regiment 1 nach Insterburg versetzt. Als solcher wurde er am 1. Februar 1932 zum Major befördert. Das Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Februar 1931 festgelegt. Am 1. Oktober 1932 wurde er als Referent der Heeres-Ausbildungsabteilung (T 4) wieder in das Reichswehrministerium versetzt. Dort wurde er zum 1. Juli 1934 zum Oberstleutnant befördert. Als solcher wurde er am 1. August 1934 in den Stab der 1. Division der Reichswehr nach Königsberg versetzt. Bei der Erweiterung der Reichswehr am 1. Oktober 1934 kam er dadurch zum Befehlshaber vom Wehrkreis I. Bei der Enttarnung der Verbände am 15. Oktober 1935 wurde er zum 1. Generalstabsoffizier (Ia) vom I. Armeekorps ernannt. Als solcher wurde er am 1. August 1936 zum Oberst befördert. Am 12. Oktober 1937 wurde er zum Kommandeur vom Infanterie-Regiment 35 in Tübingen ernannt. Am 10. November 1938 wurde er zum Chef der 10. Abteilung im Generalstab des Heeres ernannt. Am 15. Oktober 1939 wurde er zum Chef des Generalstabs des V. Armeekorps ernannt. In dieser Funktion nahm er dann am Frankreichfeldzug teil. Danach trug er bereits beide Spangen zu seinen Eisernen Kreuzen. Am 1. August 1940 wurde er zum Generalmajor befördert. Am 25. Oktober 1940 übernahm er dann als Kommandeur die 5. Infanterie-Division. Diese befand sich zu dieser Zeit als Besatzungstruppe in Frankreich. Im Frühjahr 1941 verlegte er mit der Division nach Ostpreußen. Zum Beginn des Sommers 1941 führte er die Division dann beim Angriff auf Mittelrussland. Während des Vormarsches wurde ihm bereits am 17. Juli 1941 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Auch nach der Umbenennung der Division zur 5. leichte Infanterie-Division im November 1941 blieb er weiter der Kommandeur. Auch nach der erneuten Umbenennung zur 5. Jäger-Division im Sommer 1942 führte er weiter das Kommando in Nordrussland. Am 1. August 1942 wurde er zum Generalleutnant befördert. Am 13. Dezember 1942 wurde ihm das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes für die Stabilisierung der Front am Illmensee verliehen. Am 4. Januar 1943 gab er sein Kommando ab und wurde in die Führerreserve versetzt. Nach einer Woche wurde er als Ausbilder bei den Divisionslehrgängen eingesetzt. Am 1. April 1943 wurde er zum General der Infanterie befördert. Am 1. Juli 1943 wurde er dann zum Kommandierenden General vom V. Armeekorps ernannt. Dieses führte er dann im Kuban-Brückenkopf und auf der Krim. Am 9. Mai 1944 erhielt Allmendinger nach schweren russischen Angriffen die Erlaubnis, die Festung Sewastopol zu räumen. Ende Juli 1944 wurde er als Kommandierender General abgelöst und in die Führerreserve versetzt. Bis zum Ende des Krieges erhielt er kein Kommando mehr. Nach der Kapitulation wurde er durch die Besatzungstruppen verhaftet. Ende 1947 wurde er wieder entlassen.

Ritterkreuz (17. Juli 1941) Eichenlaub (13. Dezember 1942)