Egon Aghata

受賞:
騎士鉄十字章 #19
受賞日:
3. Februar 1945
軍種:
所属:
Luftgaukommando III Berlin
階級:
Oberleutnant d.Res.

* 20. Januar 1918, Berlin
† 2. Mai 1945, Berlin

Eigentlich war Egon Aghta zur Ingenieurausbildung im Feuerwerkerlehrgang 1939/41 an der Lichterfelder Heeresfeuerwerkerschule vorgesehen. Infolge des Kriegsausbruchs kam dieser Lehrgang aber nicht zustande. Statt dessen wurde Aghta zum 1. Kriegsfeuerwerkerlehrgang 1939/41 nach Lichterfelde einberufen. Im Jahre 1942 erlitt er dann als Oberfeuerwerker (Oberfeldwebel im Feuerwerkerdienst) beim Entschärfen eines englischen Blindgängers bei Oranienburg schwere Verletzungen an beiden Augen. Als Kriegsblinder mit dem goldenen Verwundetenabzeichen kehrte Oberfeuerwerker Aghta, nach längerem Lazarettaufenthalt, zur Heeresfeuerwerkerschule zurück. Der 25jährige Schwerstkriegsbeschädigte war jedoch nicht daran interessiert, sich als Frührentner in das Zivilleben zurückzuziehen, sondern versah weiter seinen gefährlichen Dienst als Feuerwerker und Bombenentschärfer. Leutnant (W) Egon Aghta diente weiter im Luftgau III (Berlin) als Führer eines Sprengkommandos. In dieser Eigenschaft erwarb er sich nach dem EK 2 und dem EK 1, am 19. Oktober 1944 auch das Deutsche Kreuz in Gold. Welche Leistungen dahinter standen, verrät ein Blick in die Verleihungsbedingungen der Luftwaffe: „Verleihung von Auszeichnungen für Verdienste bei Beseitigung feindlicher Fliegerabwurfmunition“, wonach 2000 Punkte für das Deutsche Kreuz in Gold erforderlich waren. Und es gab jeweils neun Punkte für das Sprengen von Bomben mit Langzeitzündern.

Nach weiterem unermüdlichem Einsatz folgte am 3. Februar 1945 die Beförderung zum Oberleutnant (W) und die Verleihung des Ritterkreuzes, am 12. März 1945 erhielt er mit der Beförderung zum Hauptmann (W) und der Verleihung des 778. Eichenlaubs weitere verdiente Anerkennung.

Das Kriegsende sollte Egon Aghta aber nicht mehr erleben, er fiel am 2. Mai 1945 zusammen mit anderen Angehörigen seines Sprengkommandos bei einem Schußwechsel mit sowjetischen Truppen in Berlin-Spandau.

Ritterkreuz (3. Februar 1945 ) Eichenlaub (12. März 1945)